Fußboden-Grundierungen
1K-Grund- und Zwischenbeschichtungen sowie 2K-Epoxidharzgrundierungen für unterschiedliche Bodenaufbauten. Entdecken Sie die passende Basis für Beschichtungen auf Beton, Estrich, Holz oder tragfähigen Altbeschichtungen.
Epoxid-Grundierung für Beton und Zementestrich
Für Beton- und Zementestrichflächen unter Epoxid- oder geeigneten PU-Beschichtungen ist eine 2K-Epoxidharzgrundierung eine gängige Lösung. Niedrigviskose Systeme dringen in normal saugende mineralische Untergründe ein und schaffen eine feste Verbindung zur nachfolgenden Beschichtung.
Im WULFF Sortiment finden Sie entsprechende Epoxid-Grundierungen für Böden, die außerdem als Bindemittel für Kratzspachtelungen und Epoxidharzestriche eingesetzt werden können. Diese können teilweise auch für Innen- und Außenanwendungen auf Beton, zementgebundenen Mörteln und passenden Epoxidaufbauten verwendet werden.
Bei der Auswahl ist entscheidend, was mit dem Boden anschließend passieren soll:
- nur grundieren: niedrigviskoses 2K-Epoxidharz für den folgenden Beschichtungsauftrag
- Poren und kleinere Unebenheiten egalisieren: Grundierharz als dafür freigegebene Kratzspachtelung einsetzen
- Epoxidharzestrich herstellen: dafür vorgesehenes Harz mit passendem Zuschlag kombinieren
So kann dieselbe Harzbasis mehrere Aufgaben innerhalb eines professionellen Bodenaufbaus übernehmen.
2K-Grundierung richtig für den Baustellenablauf einplanen
Bei 2K-Produkten werden Harz und Härter erst unmittelbar vor der Verarbeitung gemischt. Danach steht nur eine begrenzte Verarbeitungszeit zur Verfügung. Fläche, Werkzeug und Personal sollten deshalb vorbereitet sein, bevor beide Komponenten zusammenkommen.
Temperatur spielt dabei eine große Rolle: Je wärmer es ist, desto schneller reagiert das Material. Große Gebinde deshalb nicht unnötig lange im Mischbehälter stehen lassen. Auch die vorgeschriebene Überarbeitungszeit zur nächsten Beschichtung gehört direkt in die Arbeitsplanung.
1K-Grundierungen für weitere Boden- und Lackaufbauten
Nicht jede Bodenfläche braucht ein Epoxidharzsystem. Im WULFF Sortiment stehen daher auch wasserbasierte und lösemittelbasierte Grund- beziehungsweise Zwischenbeschichtungen zur Auswahl.
Die wasserbasierte Variante ist schnell trocknend und gut schleifbar. Die Kunstharz-Grundbeschichtung bietet unter anderem eine hohe Penetration in den Untergrund und ist für lösemittelbasierte Lacksysteme vorgesehen.
Lösemittelbasierter Bodenhaftgrund für saugende Flächen
Bei einem lösemittelbasierten Lackaufbau ist eine entsprechend abgestimmte Grundbeschichtung sinnvoll. Eine hohe Eindringtiefe unterstützt die Verankerung auf geeigneten saugenden Untergründen und schafft gleichzeitig eine definierte Fläche für den folgenden Anstrich.
Für einen Bodenhaftgrund im gewerblichen Einsatz deshalb nicht einfach irgendeine Universalgrundierung verwenden. Entscheidend ist, dass Grundierung und nachfolgende Beschichtung als gemeinsamer Aufbau vorgesehen sind.
Wasserbasierte Grundierung für schnelle Arbeitsabläufe
Wasserbasierte Grund- und Zwischenbeschichtungen bieten Vorteile, wenn kurze Trocknungszeiten, geringe Geruchsbelastung und gute Schleifbarkeit gefragt sind. Das ist besonders bei Arbeiten in Innenräumen interessant, bei denen der nächste Beschichtungsschritt zügig folgen soll.
Fußboden-Grundierung passend zum Bodenaufbau bestellen
- Beton oder Zementestrich und Reaktionsharzbeschichtung: 2K-Epoxidharzgrundierung
- lösemittelbasierter Lackaufbau: passende Kunstharz-Grundbeschichtung
- wasserbasierter Lackaufbau: wasserbasierte Grund- beziehungsweise Zwischenbeschichtung
- Kratzspachtelung oder Epoxidharzestrich: dafür freigegebenes Grundier- beziehungsweise Bindeharz
Damit lässt sich die Grundierung direkt zusammen mit der geplanten Fußbodenbeschichtung kalkulieren. Das vermeidet Systemwechsel innerhalb des Aufbaus und vereinfacht die Materialbestellung auf der Baustelle.
Häufige Fragen zu Fußboden-Grundierungen
Welche Fußboden-Grundierung braucht man für Beton?
Für Beton unter einem Epoxid- oder passenden PU-Beschichtungssystem kommt in der Regel eine 2K-Epoxidharzgrundierung infrage. Im WULFF Sortiment ist dafür ein niedrigviskoses System für normal saugende Beton- und Zementflächen verfügbar.
Wann reicht eine 1K-Grundierung aus?
Bei dafür vorgesehenen wasser- oder lösemittelbasierten Lackaufbauten. 1K-Produkte sind gebrauchsfertig und benötigen keinen separat einzumischenden Härter. Sie sind jedoch kein Ersatz für eine 2K-Epoxidgrundierung unter einem entsprechenden Reaktionsharzsystem.
Was bringt eine niedrigviskose Epoxid-Grundierung?
Sie lässt sich gut in saugende mineralische Oberflächen einarbeiten. Dadurch wird die Oberfläche gebunden und für die nachfolgende Beschichtung vorbereitet. Die im WULFF Sortiment geführte Ausführung ist ausdrücklich für normal saugende Beton- und Zementflächen vorgesehen.
Kann man mit einer Fußboden-Grundierung auch Unebenheiten schließen?
Mit einer normalen Grundierung nicht. Bestimmte 2K-Epoxidharze lassen sich jedoch als Kratzspachtelung einsetzen und dafür mit geeigneten Zuschlägen kombinieren. Die jeweilige Systemrezeptur muss eingehalten werden.
Muss Beton vor der Grundierung geschliffen werden?
Wenn Zementhaut, Altbeschichtungen, Verschmutzungen oder schlecht haftende Bereiche vorhanden sind, ist eine mechanische Vorbereitung erforderlich. Die Grundierung kann nur auf einem tragfähigen Untergrund zuverlässig arbeiten.